Überblick
Bei der PRP-Behandlung wird Ihnen eine kleine Menge Blut abgenommen, in einer Zentrifuge aufbereitet und der plättchenreiche Anteil anschließend in die Kopfhaut eingebracht. Wichtig ist uns die ehrliche Einordnung: PRP kann unterstützend wirken, ist aber kein Wundermittel und ersetzt keine Abklärung der Ursache Ihres Haarausfalls.
Ablauf der Behandlung
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Ursachensuche zuerst
Haarausfall hat viele mögliche Ursachen. Bevor wir behandeln, sprechen wir darüber — und verweisen bei Bedarf an die passende Fachrichtung.
- 2
Blutentnahme & Aufbereitung
Eine kleine Menge Blut wird abgenommen und direkt in der Praxis zentrifugiert.
- 3
Einbringen in die Kopfhaut
Der aufbereitete Anteil wird mit feinen Nadeln in das betroffene Areal eingebracht.
- 4
Serie & Verlauf
Üblich ist eine Sitzungsfolge über mehrere Monate. Veränderungen zeigen sich, wenn überhaupt, langsam — das Haar wächst nun einmal langsam.
Für wen geeignet
Für Menschen mit beginnender Haarverdünnung, bei denen die Haarwurzeln grundsätzlich noch aktiv sind.
Wann wir nicht behandeln
Bei bereits vernarbten, dauerhaft haarlosen Arealen sind die Erfolgsaussichten gering — das sagen wir vorher, nicht nach der fünften Sitzung. Ebenfalls nicht bei bestimmten Blutgerinnungsstörungen, akuten Infektionen sowie in Schwangerschaft und Stillzeit.
Nach der Behandlung
- Am Behandlungstag Haare nicht waschen
- 24 Stunden kein Sport, keine Sauna
- Kein Solarium und keine direkte, intensive Sonne auf die Kopfhaut
- Ergebnisse brauchen Monate, nicht Tage — Geduld gehört zur Behandlung
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Ob eine Behandlung für Sie geeignet ist und welches Ergebnis realistisch ist, lässt sich erst nach einer persönlichen Untersuchung beurteilen.